Der Turn- und Spielverein 1912 Steindorf e.V. renoviert sein Vereinsheim.

Da für das Vereinsheim des Turn- und Spielverein 1912 Steindorf e.V. eine Sanierung dringend erforderlich war, begann in 2013 ein Team von 5 Mitgliedern (F. Herbel, H. Plaum, K.-H. Steinbach und S. Wallbach) unter Leitung von S. Sandermann mit den Planungen. Von Anfang an war klar, dass aus Gründen der Energieeinsparung und der Umwelt die Sanierung auch zu energetischen Verbesserungen führen sollte.

Die Schwerpunkte des Sanierungsbedarfs waren mit Dach, Heizung, Fenster und Duschkabinen schnell ermittelt. Als die relativ aufwendigen Detailplanungen erstellt und Angebote eingeholt waren, galt es die Möglichkeiten der Finanzierung auszuloten. Es folgten die Anträge für Zuschüsse von der Stadt Wetzlar, dem LSB und dem Land Hessen, wobei die Stadt Wetzlar mit positiver Unterstützung des Sportamtes relativ schnell und unkompliziert einen Zuschuss bewilligte. Nun tat sich ein neues Hindernis auf, da für die Bewilligung von Landeszuschüssen der laufende Erbbaurechtsvertrag mit der Stadt Wetzlar verlängert werden musste, was viel Zeit benötigte und mit zusätzlichen Kosten verbunden war.

Auf Basis der vorhandenen Daten wurden nun zwei Finanzierungspläne erstellt und einer davon von der Mitgliederversammlung in 2014 genehmigt. Da es in dieser Versammlung auch Personalveränderungen im Vorstand gab, (S. Sandermann wurde Spielausschussobmann) übernahm K. Rannow, 2. Vorsitzender (geschäftlicher Bereich) die Fortführung des Projektes.

Nachdem im September der neue Erbbaurechtsvertrag vorlag, konnten die Anträge beim LSB sowie beim Ministerium des Innern und für Sport des Landes Hessen vervollständigt werden. Leider war ein Sanierungsbeginn immer noch nicht möglich, da erst die Bewilligungsgenehmigung vom Ministerium vorliegen musste. Weil damit nicht so schnell zu rechnen war und die nasse Jahreszeit nahte, beantragte K. Rannow beim Ministerium eine vorgezogene Freigabe zum Start der Baumaßnahmen. Nach der Zustimmung konnte endlich mit der Sanierung begonnen werden.

Nun wurde der Einbau der Fenster von S. Sandermann gestartet. Es erfolgte unter Federführung von K.-H. Steinbach die Montage der neuen Heizung und zuletzt sorgte F. Herbel für die Dacherneuerung, wobei fleißige Helfer vom TSV mit anpackten.

Am 15. Dez. 2014 erhielt der TSV im Rahmen einer kleinen Feier  den erhofften Bewilligungsbescheid des Hessischen Ministerium des Innern und für Sport. Im Beisein von Bürgermeister Manfred Wagner, Sportamtsleiter Wendelin Müller, einem Teil des erweiterten Vorstandes sowie fleißige Helfer des TSV, überreichte Professor Dr. Heinz Zielinski, leitender Ministerialrat im hessischen Ministerium des Innern und für Sport, mit einer kurzen Ansprache den Bescheid an den 2. Vorsitzenden (Bereich Sport) F. Herbel. Professor Dr. Zielinski lobte auch die überdurchschnittliche Bereitschaft der Stadt Wetzlar bei der Unterstützung der Vereine.

Friedhelm Herbel bedankte sich für die Bewilligung des Zuschusses und lobte die gute Zusammenarbeit mit dem Sportamt in Wetzlar. Weiter galt sein Dank den fleißigen Helfern, wobei er besonders J. Dittrich für seinen Einsatz hervorhob.

Bürgermeister Manfred Wagner ging in seiner Ansprache auf die positive Zusammenarbeit mit dem TSV ein, welche ja auch die Bereitschaft des TSV für das Projekt „Hand in Hand“ zeigt. Weiter wies er auf die Genehmigung für einen nicht unerheblichen Zuschuss seitens der Stadt Wetzlar hin.

Der TSV hofft nun Anfang 2015 die geplanten Sanierungsmaßnahmen mit den Duschräumen abschließen zu können.


Bericht und Fotos: Klaus Rannow (2. Vorsitzender TSV 1912 Steindorf e.V., gesch.)



Christian Wirth, Karl-Heinz Steinbach, Professor Dr. Heinz Zielinski, Friedhelm Herbel, Manfred Wagner, Wendelin Müller, Heiko Plaum, Jürgen Dittrich, Rudi Körprich, Michael Raab, David Bablich

 

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